FIFA-Meisterpokal der Frauen 2026™

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Freitag 30 Januar 2026, 13:00

FIFA-Meisterpokal der Frauen™ läutet eine neue Ära für den Frauenfussball ein

  • FIFA Frauen-Weltmeisterin Tobin Heath sagt, das Turnier werde „den Ausschlag geben“ für den Frauenfussball

  • „Egal, woher ein junges Mädchen kommt, es kann jetzt davon träumen, Weltmeisterin zu werden“, sagteJill Ellis

  • Tausende Kinder erhielten die Chance, Top-Spielerinnen in Aktion zu erleben

Bei einer Veranstaltung in London erklärten zwei Gewinnerinnen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™, dass der erstmals ausgetragene FIFA-Meisterpokal der Frauen™ einen tiefgreifenden Einfluss auf den Frauenfussball haben wird, indem er dessen Entwicklung weltweit fördert. Die zweifache FIFA-Frauenweltmeisterin und Olympiasiegerin Tobin Heath traf sich mit ihrer ehemaligen US-Trainerin und jetzigen FIFA-Fussballdirektorin Jill Ellis zu einer von Women in Football (WIF) und dem FC Brentford organisierten Podiumsdiskussion in London. Sie sagten, das Turnier werde eine neue Ära für den Vereinsfussball einläuten.

Die Endrunde des FIFA-Meisterpokals der Frauen™ an der die Meistervereine der einzelnen Kontinentalverbände teilnehmen, findet in London statt. Mit dabei sind der FC Arsenal (England), ASFAR (Marokko), Gotham FC (Vereinigte Staaten) und der SC Corinthians (Brasilien). Die Halbfinalspiele wurden am Mittwoch, dem 28. Januar, im Brentford Stadium ausgetragen. Das Spiel um den dritten Platz und das Finale finden am Sonntag, dem 1. Februar, im Arsenal Stadium statt.

Der OFC-Vertreter Auckland City FC aus Neuseeland und der AFC-Vertreter Wuhan Jiangda FC aus China schieden in früheren Runden aus.

Women's Football - A Global Conversation: Opportunity On and Off the Pitch

„Ich finde es toll, wie sich dieser Sport entwickelt. Gleichzeitig bin ich extrem neidisch, weil ich selbst gerne an einem solchen Wettbewerb teilgenommen hätte. Das trägt wesentlich zum Wachstum des Frauenfussballs bei und gibt uns ein echtes Verständnis dafür, wie diese Teams im Vergleich zueinander abschneiden. Außerdem lernen wir so neue Teams, neue Spielerinnen und neue Superstars kennen“, sagte Tobin Heath.

„Das wird den Frauenfussball weltweit voranbringen, und es wird wirklich spannend sein, diese vier Mannschaften im Halbfinale zu sehen.“

Jill Ellis bezeichnete es als „eine neue Ära des Frauenfussballs“, da die Einführung des FIFA-Meisterpokals der Frauen™ und der FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft™ die Konföderationen dazu motiviert habe, ihre eigenen Klubwettbewerbe ins Leben zu rufen. So wurde die OFC Women’s Champions League 2023 ins Leben gerufen, während der Concacaf W Champions Cup und die AFC Women’s Champions League beide in der Saison 2024/25 starteten.

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„Das allein ist schon eine Transformation“, sagte Jill Ellis. „Wettbewerbe wie dieser helfen uns, die professionellen Standards zu erhöhen, die Strukturen zu festigen und das gesamte Ökosystem des Frauenfussballs zu verbessern.“

„Von nun an wird jedes Jahr eine interkontinentale Meisterin unter den Frauenvereinen gekürt und 2028 eine Weltmeisterin. Und das ist wichtig. Egal, woher ein junges Mädchen kommt – sie kann jetzt davon träumen, Weltmeisterin zu werden.“

Sie kündigte an, dass die FIFA im Rahmen eines wegweisenden Programms in weibliche Trainerinnen in ganz England investieren werde und erklärte, dass es dringend mehr Frauen in diesem Bereich brauche.

„Es gibt einfach nicht genug Frauen im Trainerbereich. Das liegt nicht an einem Mangel an Talent oder Ehrgeiz, sondern vor allem an den begrenzten Zugangsmöglichkeiten, Chancen und den fehlenden klaren Karrierewegen“, sagte sie und fügte hinzu: „Weltweit sind nur 22 % der Cheftrainer in professionellen Frauenfussballvereinen Frauen. Diese Lücke zu schließen ist nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung, sondern auch von zentraler Bedeutung, um das volle Potenzial unseres Sports auszuschöpfen.“

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Alexandra Dallas, Direktorin des FC Brentford, sagte: „Durch die Ausrichtung dieser Halbfinalspiele konnten wir Tausenden von Kindern und Jugendlichen in unserer Region die Möglichkeit bieten, die unglaublichen Talente dieser Frauen direkt vor ihrer Haustür zu sehen.“

Sie fügte hinzu: „Es ist diese Sichtbarkeit, die so wichtig ist. Das wissen wir alle. Wir haben wunderbares Feedback von lokalen Schulleitern und Gemeindevorstehern erhalten, mit denen wir zusammengearbeitet haben und die wir mit ihren Gruppen zu den Spielen eingeladen haben.“